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Frankfurt am Main

Verbandsgebäude der Chemischen Industrie

Revitalisierung und Fassadensanierung eines innerstädtischen Bürohochhauses an der Mainzer Landstraße

Das elfgeschossige Scheibenhochhaus gehört zu einem Ensemble aus zwei Hochhäusern des Verbands der Chemischen Industrie e.V. (VCI) an der Mainzer Landstraße in Frankfurt. 1954 errichtet, war es der erste Baustein des Ensembles und wurde 1972 durch ein 14-geschossiges Punkthochhaus ergänzt. Die vorgefundene Aluminium-Blechfassade war bereits die zweite Bekleidung des Hauses und stellte gegenüber der originalen Steinfassade von 1954 nicht nur aus architektonischer Sicht eine erhebliche Herabsetzung dar, sondern war aus Sicht heutiger Energiestandards in keiner Weise ausreichend.
In engem Dialog mit den beteiligten Fachplanern wurde eine zweischalige Fassade mit zentraler Lüftung entwickelt, die sich aus der Tragstruktur des Gebäudes ableitet. Die Fassadenverkleidung aus hellbeigem Jura-Marmor setzt sich kontrastreich vom Sockel ab. Das Flugdach über dem dreiseitig zurückspringenden 10. Obergeschoss nimmt Bezug zur ursprünglichen Gestaltung von 1954. Die Büroflächen in den Obergeschossen wurden bis auf die Erschließungskerne und die sanitären Anlagen rückgebaut und neugestaltet.

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Abbildungen: © Thomas Koculak Fotografie

Projektdaten

Objekt-Details14-geschossiges Bürohochhaus, Planung und Objektüberwachung der Modernisierung und der Fassadensanierung
Auftraggeber:VCI - Verband der Chemischen Industrie
BGF:7.690 m2